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Meuse, ein Departement im Westen der Region Lothringen, genannt nach dem Fluss Meuse ( dt. Maas ).
Der Hauptort ist Bar-le-Luc, weitere grössere Ortschaften sind Verdun und Commercy.


weitere Bilder zu Sehenswertem im Departement Meuse




Das Gebiet um Verdun im nördlichen Teil des Meuse mahnt zur Erinnerung der Weltkriege.
Richtung Süden führt die Heilige Strasse - Voie Sacrée, eine Versorgungsstrasse des 1.Weltkrieg, ein Weg von Bar-le-Duc bis nach Verdun.

Reizvoll ist die grüne Landschaft mit Hügeln, vielen Gewässern und Waldgebieten im dünnbesiedelten Meuse.
Besonders bezaubernd sind Städtchen wie Beaulieu-en-Argonne im Westen des Departement, reich geschmückt mit Blumen.


Als zentraler Punkt zur Erkundung des Departements Meuse eignet sich die Region um Verdun. Von hier aus lassen sich Tagesausflüge entlang der Maas in Nord- und Südrichtung planen. Auch die Städte Nancy und Metz sind schnell erreichbar. Sie liegen etwas östlich. Für Camper bietet die Commune de Charny direkt am Ufer der Maas einen preiswerten Campingplatz.

Sehenswürdigkeiten in Bar-le-Duc


Die Oberstadt

Insbesondere in der unter Denkmalschutz stehenden Oberstadt von Bar-le-Duc ist Kunst und die Historie erlebbar, traditionell findet hier das jährliche Renaissance Fest statt.
Saint Mihiel im Departement Meuse
Saint Mihiel im Departement Meuse

Herzog Frédéric von Ober-Lothringen liess gegen Ende des 10.Jahrhundert auf der Felsnase eine Burg erbauen, sie wurde im 17.Jahrhundert vollständig zerstört. Die Oberstadt ( Halle ) ist von mehreren Wällen umgeben, sodass jedes Viertel seine eigene Befestigungsanlage besitzt. Sie repräsentiert Wohlstand und Macht des Herzogtums, Adel und Klerus bekamen besondere Privilegien und ab dem 16.Jahrhundert wurden an der Rue des Ducs-de-Bar aristokratische Herrenhäuser errichtet.
 
55 Meuse Bar-le-Duc Lothringen
Die Meuse in Bar-le-Duc in Lothringen
Von der Unterstadt kommenden führt eine schmale Serpentinenstrasse auf den Berghang zur Oberstadt.
Der erste Anhaltspunkt ist linker Hand das Schloss der Herzöge von Bar ( 15. - 16.Jahrhundert ), vom Schlossgarten aus erhält der Besucher einen herrlichen Blick auf die Unterstadt.
Die Oberstadt von Bar le Duc
Unweit des Schlosses, am ehemaligen Schlosswall, wurde 1381 von Herzog Robert ein Uhrenturm errichtet, um vor Feuersbrünste oder feindlichen Angriffen zu warnen, sowie bei Festlichkeiten zu läuten.
Am Zugang zum Stadtkern der Oberstadt befindet sich an der Place de la Fontaine ein Brunnen, der seit 1465 den Bewohnern Trinkwasser liefert. Der heutige Brunnen ist ein Barockbrunnen aus dem Jahr 1757.
Das Schloss von Bar le Duc

Weiterer Anziehunspunkt ist die ehemalige Stiftskirche Saint Pierre ( 1315 - 1520 ) und jetzige Kirche Saint Etienne, mit Blick auf den Place Saint-Pierre. Ehemals eine Kapelle wurde von Herzog Edouard I im Jahre 1315 der Grundstein gelegt. Sie war ausschliesslich städtischen Beamten vorbehalten und wurde erst durch die französische Revolution zur Pfarrkirche. Im Besitz der Kirche befindet sich die berühmte Bildhauerarbeit, das Skelett de Transi, von Ligier Richier, sowie weitere Kunstwerke.
Kirche Saint Etienne in der Oberstadt von Bar-le-Duc
Auf der rechten Seite vor der Kirche Saint-Etienne steht das Palais Hôtel de Florainville, in dem heute das Geschworenengericht untergebracht ist. Das Palais wurde im 16.Jahrhundert von der Familie Florainville erbaut und wurde im 18.Jahhundert Sitz der Stadtverwaltung. Das Gebäude beindruckt durch seine Klarheit, dem aus Schiefer gedeckten Pyramidendach und seinen Ornamenten an der Fassade.
Justizgebäude in der Oberstadt von Bar
Vom Place de St.-Pierre gelangt man in Richtung Uhrenturm zum Place de la Halle. Dort errichtete Graf Thiébault II
( 1239 - 1291 ) die Markthalle.
Im 16.Jahrhundert wurde der Bau vereinheitlicht und mit Arkadengängen umgeben. Zum Beginn des 19.Jahrhunderts zerstörte eine Feuersbrunst diesen Bau, die Auswirkungen sind heute noch sichtbar.